SHIMA

Unsere Streberin

  • Geschlecht: weiblich
  • Geburtsdatum: 04.05.2008
  • Herkunft: Herberstein
  • Verwandt mit: Aragorn
  • Im Rudel mit: Aragorn & Kaspar

Shima ist sehr intelligent, nicht nur wenn es um kognitive Fähigkeiten geht, sondern vor allem im Umgang mit Menschen. Sie ist extrem kooperativ uns gegenüber und wenn sie einem vertraut, kann man fast alles mit ihr machen.

... Erscheinung

Mit den Jahren wurde sie immer heller und mittlerweile ist sie mehr grau-weiß als schwarz, was ihr aber ein unvergleichliches und edles Aussehen verleiht.

... mit Artgenossen

Shima ist Kaspars Weggefährtin, man könnte sie sogar als „Alpha-Wölfin“ bezeichnen. Zu den beiden Männchen im Rudel hat sie ein inniges Verhältnis. Während der Spaziergänge bleibt sie oft stehen, blickt zurück und stimmt ihr melancholisches Heulen an.

Im Rudel kann sie Kaspar gut besänftigen, wenn er angespannt ist. Im Gehege unternehmen die beiden viel gemeinsam, oft auch mit Aragorn. Nur wenn Tala, die früher einmal in ihrem Rudel war, am Zaun vorbeigeht, dann zeigt sie was in ihr steckt. Mit aufgestelltem Nackenfell und hoch erhobenem Schwanz patrouilliert sie dann am Zaun entlang und knurrt Tala nicht selten auch an.

... beim Lernen und in Interaktion mit uns

Schwarz, schlau, schnell. Das Weibchen im Schwarzen Rudel ist ein Vorzeigewolf, wenn es um die kognitiven Fähigkeiten unserer Tiere geht. Ob beim Touchscreen oder in anderen Tests sie lernt schnell und versucht die Aufgaben immer so gut und schnell wie möglich zu lösen. Sie kann sich beim Arbeiten am längsten konzentrieren. Und sie möchte alles richtig machen.

Im Erlernen neuer Kommandos ist sie unschlagbar: Sie verfügt über eine außergewöhnliche Auffassungsgabe und ist sehr leicht motivierbar. Deswegen ist sie auch unser „Agility-Wolf“. Mit einer unglaublichen Sicherheit erklettert sie hohe Gegenstände und kann auf sehr schmalen Graten stehen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Was man mit den meisten Hunden Stück für Stück üben muss, das kann sie einfach so.

Diese Eigenschaften und Fähigkeiten machen es manchmal auch schwer, mit ihr zu arbeiten: zum einen, weil sie schnell gelangweilt ist und zum anderen, weil sie nach 1–2 Versuchen weiß, wie der Hase läuft. Als sie jünger war, stiftete sie aus dieser Stimmung heraus oft die anderen an, Blödsinn zu machen: z. B. die Tür zur Speisekammer zu öffnen.

... mit fremden Personen und Objekten

Solange die fremden Personen nichts von ihr wollen, hat sie keine Probleme mit ihnen. Zwar wird sie nicht gerne gestreichelt, doch für Touch (die Faust mit der Nase berühren) oder Pfote geben ist sie immer zu haben. Doch möchte man sich als neuer Trainer ihr Vertrauen erarbeiten, kann das schon ziemlich lange dauern, bis sie einem total vertraut.

Fremde Objekte kümmern sie eigentlich nicht. Wenn sie interessant scheinen dann werden sie gründlich inspiziert und wenn nicht, dann einfach ignoriert.

... im Welpenalter

Shima war und ist die kooperativste Wölfin, wenn es um die Interaktion mit uns geht.

Sie nahm begeistert an unseren ersten Trainings-Einheiten und Experimenten teil und kam immer als Erste in den Test-Raum. Sie arbeitete schon als Welpe hochkonzentriert und aufmerksam und versuchte ständig herauszufinden, was wir von ihr wollten. Sie lernte schon damals unglaublich schnell und erfolgreich – so war sie rasch diejenige, die die meisten Tricks gelernt hat.

Als Welpe war Shima gegenüber neuen Menschen und neuen Gegenständen scheu. Doch nach einer gewissen Zeit sammelte sie ihren Mut und ging vorsichtig – hinter unserem Rücken hervor spähend – auf das Unbekannte zu. Bei ihr konnte man am besten sehen, wie sehr unsere Wölfe auf uns bezogen sind. Von sich aus überprüfte sie nur selten neue Gegenstände, aber sobald einer ihrer Erzieher den Gegenstand bestaunte, kam sie, vorsichtig aber auch interessiert, mit ihm mit.

Sie geht schon immer wahnsinnig gerne spazieren, aber ihre Begeisterung war auch früher nur dann groß, wenn weder Filmteam noch Gäste mitkamen.

Wir mochten ihr zwar Sicherheit geben, trotzdem war ihr Unabhängigkeit sehr wichtig. Man konnte sie zu nichts zwingen – wenn sie etwas nicht machen wollte, zeigte sie es uns sofort mit einem Knurren.

Bei der kleinen, damals 4 Wochen alten Shima dachten wir uns, so hätte eine Wölfin aussehen können, mit der die Domestikation begonnen hat. Sie war am liebsten in den Händen und auf dem Schoß von Menschen und scheute keine Kraft und Mühe, um aus dem Korb herauszukrabbeln und ihre Artgenossen zurückzulassen!

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