Lina Oberließen

Tiertrainerin

 

Nach Abschluss meines Psychologiestudiums Ende 2012 bin ich durch ein sehr inspirierendes Forschungspraktikum am WSC langsam aber sicher von der Menschen- auf die Tierschiene „gerutscht“. Während des Praktikums wurde mir klar, dass ich gerne weiterhin im Bereich der vergleichenden Verhaltensforschung arbeiten wollte. Also initiierte ich eine Kooperation zwischen meiner Heimat-Universität in Düsseldorf (Deutschland) und dem Wolfsforschungszentrum und begann 2014 mit meiner Promotion.

Seit Oktober 2017 habe ich nun die einmalige Möglichkeit als Trainerin am Wolfsforschungszentrum arbeiten zu dürfen. Für mich ist es wirklich faszinierend, unsere Tiere durch den nun noch intensiveren Kontakt noch besser kennenzulernen. Alle haben sie ihre (meist) liebenswerten Eigenarten und Routinen, die man erst mit der Zeit immer mehr ergründet. Auch das Thema Training ist für mich unglaublich spannend, da es viel komplexer ist als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Beim Beziehungsaufbau mit den Wölfen muss man vor allem eines haben: Geduld. Denn im Vergleich zu ihren domestizierten Verwandten vertrauen sie einem nicht von heute auf morgen, sondern brauchen mitunter Jahre dafür. Aber gerade das macht es auch so besonders. Für mich ist jeder kleine Fortschritt, den die Wölfe mit mir gehen, eine Ehre.

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