Priv.-Doz. Sarah Marshall-Pescini

Senior Post-Doc

Ich bin seit 2013 als Senior Post-Doc an das WSC gekommen. Ich habe am vom ERC geförderten Forschungsprojekt (European Resarch Council) mitgearbeitet, dass sich mit den unterschiedlichen Aspekten der Koopeartion bei Wölfen und Hunden beschäftigt hat. Dabei habe ich zusammen mit Friederike Range viele enthusiastische und lustige Master-, PhD- und Bachelorstudenten betreut, sowie einige eigene Studien durchgeführt. 

Im Jahr 2016 habe ich zusammen mit Friederike und Tobias Deschner (vom Max Planck Institut in Leibzig) eine WWTF Forschungsförderung erhalten, mit der wir die Bedeutung von Oxytocin bei der Domestikation des Hunden erforschen wollen. In meherer Hinsicht ist dieses Projekt eine große Herausforderung... nicht zuletzt, da es gar nicht so einfach ist, verlässlich Urin von Wölfen einzusammeln (mehr zu diesem Projekt finden Sie hier.)! 

In dieser Zeit habe ich auch eine Reihe an spannenden, neuen Projekten gestartet, die mich sehr enthusiastisch stimmen.

Seit 2014 beobachten und erforschen wir eine Gruppe wild lebender Wölfe in Italien. Jedes Jahr ziehen StudentInnen für Feldforschung aus, um das Verhalten der Wolfswelpen auf den sogennanten Rendevous-Plätzen zu beobachten. Das ist sozusagen das Wohnzimmer des Rudels, wo die Welpen spielen, schlafen und lernen. Außerdem studieren wir seit 2016 zusammen mit Martina Lazzaroni in einer Feldstudie frei lebende Hunde in Marokko. Dabei legen wir spezielles Augenmerk auf ihr Sozialverhalten und ihre Beziehung zu Menschen. 

Bevor ich ans WSC kam, habe ich zusammen mit Emanuela Prato-Previde, ein kleines aber erfolreiches Hunde-Kognitions-Labor in der Universität von Mailand aufgebaut (Ich komme aus Italien). Mein Bachelorstudium in Psychologie und mein Doktorat habe ich in Schottland (St. Andrews Universität) abgeschlossen. Ich habe dort soziales Lernen bei Primaten erforscht - speziell Schimpansen in Uganda. 

Seit 2018 bin ich fix als Senior Forscherin am WSC angestellt und ich freu mich schon darauf, mit voller Energie neue Forschungsprojekte zu starten. 

 

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