Giulia Cimarelli, PhD

Post-Doc

Ich bin seit 2013 am WSC tätig. Zu Anfang habe ich als Forschungsassistentin bei einem Projekt mitgearbeitet, dass die Einflüsse der soizalen Umwelt (zB: Aufzuchtmethoden, Verhältnis zwischen Hund und Betreuer) auf die epigenetische Veränderung und unterschiedliche Aspekte des Sozialverhaltens bei Hunden und Wölfen untersucht (FWF-OTKA gentics and epigenetics of dogs and wolves social behavior). Im Rahmen des gleichen Projekts, habe ich 2015 mit meinem PhD (Supervisor sind Zsófia Virányi und Prof. Ludwig Huber) begonnen. Eine der zentralen Forschungsthemen meines PhDs war der Vergleich der Beziehung, die Hunde und Wölfe untereinander aufbauen mit der zwischen Mensch und Hund - aus verhaltenstechnischer, physiologischer und epigenetischer Perspektive.
 
Ich hab in einem Versuch ein neues experimentelles Pradigma angewandt - den "Beziehungstest". Dabei werden die Interaktionen zwischen zwei Hunden oder zwei Wölfen (oder zwischen einem Mensch und einem Hund) aus der gleichen sozialen Gruppe in unterschiedlichen Situationen untersucht. Derzeit arbeite ich an den epigenetischen Unterschieden zwischen Hunden, die auf unterschiedliche Art groß gezogen wurden (im Rudel am WSC oder als Haustier) und zwischen Hunden und Wölfen. Außerdem arbeite ich an einem Projekt mit, mit dem wir die Einflussfaktoren auf die Cortisolmessung im Speichel von Hunden und Wölfen erforschen und besser verstehen möchten. 
 
Bevor ich ans WSC kam, habe ich meine Masterarbeit zum Thema der Mensch-Hund Kommunikation am Clever Dog Lab unter der Betreuung von Zsófia Virányi gemacht. Studiert habe ich Verhaltensbiologie an der Universität von Florenz (Italien) und dort 2014 meinen Abschluss gemacht. Meinen Bachelorabschluss habe ich in Biologie and der Universität von Rom "Sapienza" gemacht. 
 

Wir verwenden Cookies und Analysesoftware, um unsere Website möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung zu. Für Infos klicken Sie auf unsere Datenschutzbestimmungen.