Haben Sie keine Zeit, täglich unseren Tagebucheintrag zu lesen? Dann registrieren Sie sich für unseren monatlichen, elektronischen Newsletter
Aktuelles über Wapi:
Wapi bewahrte sich sein welpenartiges Teddybären-Aussehen. Mit seinem weichen, fast weißen Fell und seinen dunkelbraunen Knopfaugen sieht er besonders kuschelig aus. Außerdem ist Wapi der „Flummi“ unter den Wölfen. Wenn er aufgeregt ist oder sich freut weil er zum Beispiel menschlichen Besuch bekommt, springt er manchmal mit allen Vieren gleichzeitig in die Luft und hüpft umher wie ein Gummiball. Genauso wie sein Bruder Kenai ist er Menschen gegenüber sehr freundlich und zeigt nach wie vor welpenhaft wuseliges Verhalten.
Wapi im Welpenalter:
Wapi und sein Bruder Kenai erblickten genau wie ihre beiden Schwestern Naaja und Ruby am 1. April 2010 in Parc Safari, Kanada, das Licht der Welt.
Obwohl der Kleinste im Wurf, öffnete Wapi als Erster der Vier mit ca. 11 Tagen die Augen. Es war während einer unserer frühmorgendlichen Fütterungen als ich (Katrin) Wapi im Arm hielt und ihm gerade liebevoll den Rücken tätschelte um ihn dazu zu bringen die beim Trinken verschluckte Luft wieder an Tageslicht zu befördern, als er mich pötzlich aus sehr verschlafen wirkenden Augen anblinzelte. „Du hast ja Augen!“ rief ich ihm erfreut entgegen und beglückwünschte ihn eingehend zu seinen neu gewonnenen Sinneseindrücken. Wenig beeindruckt kehrte Wapi sogleich zur täglichen Routine zurück, rülpste und schlief ein.
Bereits in den ersten Tagen zeigte sich, dass Wapi der „Schmuser“ unter den Wolfskindern war. Egal ob nach den Fütterungen oder während unserer täglichen Kuschelstunden, Wapi war stets der, der den meisten Körperkontakt zuerst zu mir, und nach der Übersiedelung nach Ernstbrunn, später auch zu den anderen menschlichen Betreuern suchte.
Dies war letztendlich auch wieder einmal der Grundstein für die Namensgebung. „Wapi“ bedeutet nämlich zu deutsch übersetzt so viel wie „Ich liebe dich“.
Sein liebevolles Wesen wurde optisch relativ lange Zeit von seinen „Schlappohren“ unterstrichen, die sich einfach nicht aufstellen wollten. Mittlerweile hat der kleine hellgraue Kerl aber auch das geschafft und sieht nun nicht mehr wie ein Teddybär, sondern schon wie ein richtiger kleiner Wolf aus.
So freundlich er auch zu „seinen“ Menschen sein mag, so energisch kann er sich schon mal gegen seinen etwas größeren und stärkeren Bruder zu Wehr setzen, wenn dieser ihn wiedereinmal einfach „überrollt“. Was Wapi an körperlicher Kraft fehlt macht er durch seinen energischen vokalen Einsatz wieder wett. Lauthals knurrend stürzt er sich dann auf sein Gegenüber und setzt sich mit hoch erhobenem Schwanz zur Wehr.
Diesen Wolf adoptieren