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Tagebucheintrag, 27.01.2010, guest
Gestern war es dann endlich so weit, nach langem Warten sollten die ersten vier Hundewelpen aus Ungarn eintreffen. Alle waren sehr aufgeregt und haben sich sehr auf dieses besonderes Ereignis gefreut.
Den ganzen Tag über machten wir im Erdgeschoss der Villa einen Raum welpensicher. Es wurde ein PVC-Boden im gesamten Raum verlegt, ein Sofa und eine Matratze sowie Tische und Geschirr runter gebracht und etliche Einkäufe erledigt. Um den Raum auf eine passende Temperatur zu heizen, wurde schon am Nachmittag ein Heizlüfter aufgestellt. Wir bemerkten jedoch bald, dass das für die kälteste Nacht in Niederösterreich seit15 Jahren nichtausreichend war. Da die Hundewelpen eine Temperatur von mindestens 15 Grad brauchen um nicht zu unterkühlen stellten wir also noch zwei weitere Heizlüfter auf.
Damit stand der Ankunft der Welpen nichts mehr im Weg. Um 19 Uhr war es dann endlich so weit. Nach dreistündiger Autofahrt kamen die Welpen mit Zsófi und Katrin in Ernstbrunn an. Und als sie dann endlich da waren gab es erst einmal ein großes Hallo… Alle waren total begeistert von den kleinen tapsigen Welpen. Umgekehrt freuten sich Rafiki, Alika, Uzima und Maisha auch sehr endlich aus den Transportboxen herauszukommen und begrüßten alle Menschen sehr stürmisch. Auch der gegenüber Fremden sonst eher scheue Rafiki vergaß in der neuen Umgebung ganz seine Angst. Sofort wurde alles inspiziert und beschnüffelt. Sie fühlten sich direkt sehr wohl in ihrem neuen Zuhause und begannen sofort herum zu rennen und zu spielen.
Ab jetzt heißt es also auch in Ernstbrunn Rund um die Uhr Betreuung der Welpen bis sie 5 Monate alt sind. Dazu gehören füttern, den Raum sauber halten, spielen, schmusen und wieder füttern und das 24 Stunden am Tag. Die erste Nachtschicht übernahm Katrin, die die Welpen schon seit mehreren Wochen in Ungarn mit der Hand aufgezogen hat. Aber auch alle anderen Studenten und Tiertrainer am WSC werden bald ran müssen. Aber auch wenn es jede Menge Arbeit bedeutet und man bereits nach zwei Tagen in Folge aufgrund des Schlafmangels und der ständigen Anspannung völlig am Ende ist macht es doch auch Spaß sich um die kleinen Racker zu kümmern. Und mit genug Schichtwechseln und Erholungsphasen verspricht das ein schönes Erlebnis zu werden.