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Tagebucheintrag, 25.05.2010, Helene Möslinger
Das Wolfsforschungszentrum (WSC) ist nun bereits über 2 Jahre alt und hat mittlerweile 15 Tiere (11 Wölfe und 4 Hunde). Kaspar, Shima und Aragorn unsere ältesten (2 Jahre) sind von Anfang an dabei. Sie waren einst nur wenige kg schwer und waren die Gründer des WSC’s im Grünau im Almtal, sowie unsere im letzten Jahr verstorbene blinde Wölfin Taya.
Ein Jahr später war es soweit, wir das WSC siedelte in den Wildpark in Ernstbrunn. Vorerst aus baulichen Gründen noch nicht direkt im Wildpark stationiert, sondern in dem wunderschönen mit Obstbäumen durchzogenen Küchengarten des Fürsten von Reuß.
Dort fanden auch unsere nächsten 6 Wölfe ihre Heimat. Tatonga, Nanuk, Geronimo, Yukon, Cherokee und Apache. Sie wuchsen im Nebengehege der älteren Wölfe groß bis sie im Herbst 2009 zusammengeführt wurden und ein Rudel bildeten. Mittlerweile wurden sie aufgeteilt in zwei Rudeln eines mit Kaspar, Shima, Aragorn, Cherokee und Apache und ein zweites mit Nanuk, Tatonga, Yukon und Geronimo.
Im Herbst kamen nun unsere ersten 4 Hunde, Rafiki, Alika, Kilio und Maisha, äußerst liebe und anhängliche Mischlingshunde aus Ungarn.
Sie wuchsen in der Villa (Nahe des Wildparkeinganges) auf, wo sie einen Raum und einen tolles Außengehege zur Verfügung hatten. Aber sie werden älter und die nächsten in unserer Runde, die zwei Wölfe Kenai und Wapi sind nun auch da und sind ebenfalls in der Villa im Welpenraum untergebracht und können nun diesen Raum den ihren nennen. Die Hunde leben nun Tag und Nacht im freien und nützen ihre Hütte gerne zum Schlafen. Weiters lieben sie es mit den Nachbarshunden zu bellen.
Bald wird es aber nun soweit sein, dass die Gehege im Wildpark fertig sind und die Tiere in ihre vorgesehenen Plätze kommen (2 Wolfsgehege, 1 Hundegehege, 1 Aufzuchtsgehege).
Ja eine beachtliche Truppe! 15 Tiere unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichsten Alters und vor allem unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Jeder hat seine Eigenheiten positive wie auch manchmal weniger positive. So sorgen sie immer für ausreichend Abwechslung bei der Arbeit mit ihnen.