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Tagebucheintrag, 11.06.2010, Helene Möslinger
Am 8 Juni war es soweit, unsere Hunde, Rafiki, Alika, Kilio und Maisha wurden in den Wildpark übersiedet. Nun sind sie auch für die Besucher zu sehen.
Sogleich als wir sie im Gehege ausließen, liefen sie umher, spielten und jagten einander nach. Weiter dauerte es nicht lange und alle vier waren in dem kleinen Teich im Gehege. Natürlich sorgten sie auch dann dafür, dass auch wir etwas Abkühlung hatten und schüttelten oder rieben sich an uns.
Die erste Nacht verbrachte ich bei ihnen im Gehege, sodass sie nicht alleine sind und ich ihnen Sicherheit geben kann, falls sie sich von etwas erschrecken sollten.
Es war eine wunderschöne sternenklare, laue Nacht. In der Nähe des Hundegeheges befinden sich das Gehege der Steinböcke, diese hörte man regelmäßig am Felsen umherklettern. Nachts wenn alles rundherum leise wird hört man diese Geräusche umso deutlicher und so kam es, dass es die Hunde und auch mich beim ersten Mal als dieses Geräusch deutlich zu hören war, schreckte. Von dann an waren alle weiteren Geräusche ebenso die der im gegenüberliegenden Gehege befindlichen Wildschweine kein Problem mehr.
So machten wir es uns gemütlich bis am Morgen wo ich sogleich nach dem Aufstehen zwei Buntspechte im Gehege beobachten konnte. Die Hunde streckten sich und machten sich dann auf am Gras zu zupfen.
Zur selben Zeit im alten Gehege der Hunde: Den Wolfswelpen wurde nun der Hundetrakt hinzugefügt. Wapi und Kenai genossen diese Veränderung ebenso und auch sie tollten umher, jagten einander und spielten miteinander oder mit Bällen.
So gefällt es sowohl den Hunden als auch den kleinen Wölfen in ihren neuen Gehegen.