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Tagebucheintrag, 09.11.2011, Susanne Wißhak
Seit Allerheiligen hat nun der Wildpark nur noch an Sonn- und Feiertagen geöffnet. In der restlichen Zeit ist es nun plötzlich ungewohnt still im Park.
Private Führungen kann man natürlich trotzdem noch jederzeit buchen. So hatten wir letzten Freitag zum Beispiel Besuch von einem Kurs für Polizeihundeführer aus Wien, die eine Spezialführung bei uns gemacht haben. Die Polizeihundeführer haben sich dafür interessiert, wie wir unsere Wölfe und Hunde trainieren und wie die Rangordnung im Rudel aussieht. Aber umgekehrt war es auch für uns WSC-Mitarbeiter sehr spannend zu erfahren, wie bei der österreichischen Polizei mit den Hunden gearbeitet wird. So konnten wir zum Beispiel erfahren, dass sie genauso mit Klicker und Leckerlies trainiert werden wie unsere Wölfe und dass die Hunde nicht im Zwinger gehalten werden, sondern bei ihrem jeweiligen Herrchen oder Frauchen zu Hause wohnen dürfen. Nach der Führung durften die Hunde dann noch durch den Wildpark spazieren, was für sie auch ein gutes Training war. Neben Malinois, die den Hauptanteil der Hunde ausmachen gibt es bei der österreichischen Polizei auch Deutsche Schäferhunde, Rottweiler und Riesenschnauzer.
Wenn es im Park ruhiger wird hat man natürlich auch mehr Zeit für andere Dinge wie zum Beispiel für ein Treffen unserer Ehrenamtlichen Mitarbeiter. Sie haben vielleicht schon mitbekommen, dass wir sehr nette Ehrenamtliche haben, die zum Beispiel unsere Wolfs-Führungen leiten. Etwa alle drei Monate setzt man sich dann mal zusammen und bespricht neue Forschungsergebnisse vom WSC und natürlich inhaltliche und didaktische Fragen die sich bei den Führungen ergeben. Am Sonntag war wieder so ein treffen und wir sind in gemütlicher Runde zusammengesessen, was auch mir, der Organisatorin, sehr viel Spaß gemacht hat.