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Tagebucheintrag, 02.06.2011, Susanne Wißhak
Freitag, den 3.6., also morgen ist es so weit: Unsere erste Howl-Night wird stattfinden. Bei dieser Wolfs-Heul-Nacht werden wir uns abends treffen, zusammen am Lagerfeuer sitzen, Geschichten erzählen und den Wölfen lauschen. Diese Art von Abend-Event gibt es schon in einem befreundeten Wolfspark in den USA, der uns in vielem ein Vorbild ist und von dem wir uns nicht nur die Howl-Nights abgeschaut haben ;-) Für Interessierte hier die homepage: http://www.wolfpark.org/
Da es für uns das erste Mal ist, dass wir eine solche Veranstaltung machen, sind wir selbst ein Wenig aufgeregt. Aber selbstverständlich überwiegt die Vorfreude!
Tags über merken wir zurzeit, dass sich das Schuljahr seinem Ende nähert, wir bekommen jetzt im Juni sehr viel Besuch von Schulklassen, die ihren Ausflug in den Wildpark Ernstbrunn machen. Dies freut uns ganz besonders, da wir gerade jungen Menschen gerne ein realistisches Bild von Wölfen zeigen wollen.
Den Tieren geht es gut, nur Binti, eine unserer Mischlings-Hündinnen sieht etwas zerrupft aus, und wir konnten nun endlich feststellen, woran das liegt: Die Arme reagiert allergisch auf die meisten Fleisch-Sorten, sowie auf Staubmilben und noch jede Menge anderer Dinge. Bei Hunden gibt es das also auch. Immerhin ist Binti nicht die einzige, die derzeit unter Allergien leidet, denn einige von uns menschlichen WSC-Mitarbeitern quält der Heuschnupfen. Ich bin da leider keine Ausnahme, weswegen sich so manche Führung von mir etwas verschnupft anhört.