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Aktuelles über Kenai:
Kenai, der etwas dominantere unserer beiden Hudson-Bay-Wölfe bewahrte etwas von seiner hellbraunen Färbung auf dem Rücken, wodurch man ihn auch von seinem Bruder Wapi unterscheiden kann, dessen Fell fast ganz weiß geworden ist. Die beiden sind mittlerweile zwar schon körperlich ausgewachsen, aber ihre geistige Reife haben sie noch nicht erreicht. Das merkt man an ihrem welpenhaften Herumgehüpfe und ihrer enthusiastischen Art wie sie uns Menschen begrüßen. Kenai und Wapi bilden seit neuestem zusammen mit Nanuk und Yukon ein Rudel, die ihnen täglich beizubringen versuchen, sich friedlich in eine Gruppe einzuordnen.
Kenai im Welpenalter:
Kenai ist einer von vier Welpen, die am 1. April 2010 in Parc Safari, Kanada, geboren wurden. Während sein kleinerer Bruder Wapi und seine beiden Schwestern Naaja und Ruby schon als Babies eher grau meliert waren, war Kenai eher dunkelgrau bis schwarz. Obwohl Kenai heute schon heller geworden ist (schließlich soll er ja als echter Hudson-Bay-River Wolf genau wie seine Eltern und Geschwister einmal mehr oder weniger weiß sein), wurde der kleine Kerl Kenai getauft, was zu deutsch soviel wie „schwarzer Bär“ bedeutet.
Kenai macht – abgesehen von der Farbe – seinem Namen auch wirklich alle Ehre. Während nämlich sein kleiner Burder Wapi eher zur Kategorie der Schmusewölfe zählt, ist Kenai nicht selten ein richtiger kleiner Brummbär, der nicht nur seinem Bruder oft zeigt, wenn ihm etwas nicht passt sondern auch mir (Katrin). Ganz nach dem Motto – „mit der Mama kann mans ja machen“) . Dann kommt er mit hocherhobenem Schwanz auf einen zugelaufen, zieht an den Haaren, beisst in Zehen und Finger, oder was ihm sonst so in der Schnelle in die Quere kommt und knurrt aufmüpfig.
Zu fremden Personen ist er natürlich ganz und gar nicht so und zeigt sich dann im Gegenteil von seiner besten Seite. Hier verhält er sich – genau wie Wapi - wie der bravste Babywolf, den die Welt je gesehen hat. Jede neue Person wird dann überschwänglich mit freundlichem Schwanzwedeln und infernalem Gesichtslecken begrüßt, als gäbe es kein Morgen mehr. Kaum ist der Besuch aber weg wird wieder zur Tagesordnung übergegangen, die zur Zeit noch hauptsächlich aus Schlafen, Spielen und Herumtollen besteht.
Kenai scheint es ganz besonders Spaß zu machen über seinen kleinen Bruder herzufallen, wenn sich dieser gerade zur Ruhe begeben hat. Meist aus dem Hinterhalt lauernd hüpft er dann auf seinen nichtsahnenden Bruder und beißt ihn so lange in Ohren oder Beine, bis dieser aufwacht und dem Treiben unter lautem Geknurre ein Ende bereiten will. Ganz und gar nicht davon beeindurckt läuft Kenai jetzt erst so richtig zur Höchstform auf und beginnt seinen Bruder dann von allen Seiten zu malträtieren bis dieser nachgibt und noch ein letztes Mal vollsten Körpereinsatz beweist bevor beide dann glückselig ihr wohlverdientes Nickerchen antreten.