Kognitive Fähigkeiten und emotionaler Hintergrund in der Entwicklung v

Forschungs Blog, 28.11.2008, Friederike Range

Dies ist unser erster wissenschaftlicher Antrag in Bezug auf das Wolfsprojekt, der genehmigt worden ist. Wir haben uns alle sehr gefreut, ist das doch ein Zeichen, dass das, was wir vorhaben, spannend ist! Anbei die Zusammenfassung des Antrags.

Zwei Wölfe die gemeinsam an einem Seil ziehen, um an Futter zu kommen
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Kooperation ist ein fundamentaler Aspekt unserer Gesellschaft und hat das Interesse vieler Forscher sowohl in der Psychologie als auch in der Wirtschaftswissenschaft geweckt. Die kooperativen Fähigkeiten der Menschen sind außergewöhnlich, aber erst ein Vergleich mit Tieren ermöglicht ein Verständnis der proximaten Mechanismen von Kooperation, deren evolutionären Ursprungs, deren funktionaler Relevanz sowie deren Entwicklung.

Ziel unseres Projektes ist, mit neuen Ansätzen einen Einblick in die mechanistischen Grundlagen und evolutionären Funktionen von Kooperation und deren ontogenetischer Entwicklung zu gewinnen.

Bei Hundeartigen ist Kooperation die Basis des Sozialsystems. Wölfe und Hunde sind daher ein ideales Modellsystem, um Kooperation mit Artgenossen und mit Menschen genauer zu untersuchen.

Zwei Wolfsrudel (gesamt 16-20 Tiere) und zwei Hundegruppen (20 Tiere) sollen etabliert werden, indem die Tiere kontrolliert von Menschen aufgezogen werden. Die emotionale Entwicklung als wichtiger Motivationshintergrund für Kooperation wird analysiert, indem die sozialen Beziehungen innerhalb der Gruppen und die Reaktion auf die physikalische Umwelt durch eine Reihe von Tests untersucht werden. Cortisolbestimmung aus dem Speichel erlauben eine Beurteilung der akuten Stressbelastung und damit auch der Persönlichkeit der Tiere, sie sind daher eine wichtige Ergänzung zu den Tests.

Die Entwicklung der geistigen Leistungen, die für eine erfolgreiche Kooperation notwendig sind, wird analysiert, indem soziale Aufmerksamkeit und das Verständnis zwischen Ursache und Wirkung getestet werden. Eine Wiederholung dieser Tests in gewissen Zeiträumen ermöglicht es, die emotionale und kognitive Entwicklung zu verfolgen.

Wenn die Tiere erwachsen sind, werden ihre potentiellen Kooperationsfähigkeiten mit Artgenossen und mit Menschen in einem Neophobie-Test und in dem Seilzieh-Test analysiert. Die unterschiedlichen Kooperationstests ermöglichen es, z.B. das Verständnis zwischen Ursache und Wirkung zu untersuchen (kognitives Verständnis) oder die Abhängigkeit der Kooperationsbereitschaft von einem bevorzugten Partner zu untersuchen (emotionale Einstellung).


Das Wolfsforschungszentrum wird unterstützt von

  • Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung .
  • Royal Canin: Vielen Dank für die Milch! .
  • VW Nutzfahrzeuge .
  • Alfred Pracht Lichttechnik GmbH .
  • Zumtobel .
  • Baumeister Thenmeyer .
  • Asamer: Vielen Dank für die großzügige Spende .
  • Julius K9 .
  • Austrian Airlines .
  • Baumanagement Forstner .
  • Bauakademie Wien .
  • Raiffeisenbank Ernstbrunn .
  • Lagerhaus Ernstbrunn .
  • Ernstbrunner Kalktechnik GmbH .
  • IHT .
  • Staud Franz GmbH .
  • Comparlux GmbH .
  • LUDWIG LEUCHTEN KG .
  • Bmstr. Reinhold Weiss Gesellschaft m.b.H. .
  • Dr. Ing. Willing GmbH .
  • tecnolight Leuchten GmbH .
  • H A H N  - L I C H T Gustav Hahn GmbH .
  • RIDI Leuchten GmbH .
  • FAKRO Dachflächenfenster GmbH .
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  • NORKA NORDDEUTSCHE KUNSTSTOFF- UND ELEKTROGESELLSCHAFT STÄCKER MBH CO. .
  • Baukoordinator .
  • Hess AG  Form+Licht .
  • Philips Professional Lighting Solutions .
  • Franz Sill GmbH .
  • RZB Rudolf Zimmermann, Bamberg GmbH .
  • Semperlux Aktiengesellschaft .
  • Quester - mein Bester .
  • Siteco Beleuchtungstechnik GmbH .
  • Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) e.V. fördert das WSC .
  • Schmidt-strahl .
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