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Unser wissenschaftliches Interesse kreist zentral um die kognitiven und kooperativen Fähigkeiten von Wölfen und Hunden, vor allem im Zusammenhang mit ihren Sozialbeziehungen zu Artgenossen und zu menschlichen Partnern.
Warum dies ein höchst relevantes Forschungsfeld darstellt, scheint eigentlich klar: Immer noch ist es rätselhaft, warum gerade der Wolf in Gestalt des Hundes zum engsten Tierkumpan des Menschen wurde.
Diese Langzeitbeziehung mag in den ähnlichen "Jäger-" und "Sammler-" Lebensstilen der beiden Arten liegen. Menschen und Wölfe scheinen besonders die kooperative Art der Jagd und der Fürsorge für ihren Nachwuchs zu teilen.
Sowohl bei Menschen als auch bei Kaniden ist Kooperation die Basis des Sozialsystems. Wölfe und Hunde sind daher ideal, um Kooperation mit Artgenossen und mit Menschen zu untersuchen.
Kooperation ist ein fundamentaler und zentraler Aspekt menschlicher Gesellschaft und ist daher Gegenstand des Interesses von Verhaltensbiologen, experimentellen Wirtschaftswissenschaftlern und Psychologen.
Die kooperativen Fähigkeiten der Menschen sind außergewöhnlich, aber erst ein Vergleich mit Tieren ermöglicht es, die proximaten Mechanismen von Kooperation (Verhalten, Kognition, Psychologie, Physiologie …) zu verstehen.
Besonders interessant sind hierbei
Ziel unseres Projektes ist, in einem Modell das Hunde, Wölfe und Menschen umfasst, auf verschiedenen Ebenen einen Einblick in die evolutionären, emotionalen und kognitiven Prozesse von Kooperation und deren Entwicklung zu gewinnen.
Auf dieser Seite finden Sie in Kürze weitere Informationen zu unserer Forschung und unseren Projekten.