Christina Wolf, 16.05.2012
Heute wollen wir über unser neues „Männerrudel“ berichten. Innerhalb weniger Stunden konnten …
Vielen Dank für dein Interesse an einem unserer Freiwilligenprogramme!
Zum einen gibt es die Möglichkeit als Wissenschaftler ein forschungsbezogenes Praktikum zu machen, um seine Diplomarbeit, Doktorarbeit, Post doc oder andere wissenschaftliche Studie im Wolfsforschungszentrum durchzuführen. Zum anderen kann man ein freiwilliges Praktikum als Student eines naturwissenschaftlichen Studiums oder auch als freiwilliger Helfer antreten. Vorraussetzung ist ein mindestens dreimonatiger Aufenthalt im Wolfsforschungszentrum.
Bewerbung ist das gesamte Jahr möglich. Sowohl für das forschungsbezogene als auch das freiwillige Praktikum muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Wenn das der Fall ist sende uns deine Bewerbung in englischer Sprache mit Lebenslauf, Motivationsschreiben und zwei Empfehlungsschreiben an info@wolfscience.at. Nach einer Vorauswahl kommt es zu einer dreiwöchigen Probezeit und anschließend folgt ein mindestens 3 Monate langer Aufenthalt.
Beide Varianten bieten tolle Gelegenheiten, mehr über Wölfe im Allgemeinen und über unsere Wölfe im Speziellen zu lernen, sowie einen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten zu bekommen. Zusätzlich helfen Praktikanten bei der Arbeit am WSC mit. Dies beinhaltet administrative Arbeiten wie Datentransfer, Berichte verfassen aber auch die Mitarbeit bei der Verpflegung der Tiere und Öffentlichkeitsarbeit.
Forschungspraktikum:
Forschungspraktikanten und Wissenschaftler werden involviert im logistischen Teil und der Durchführung ihrer Arbeit, sowie beim Helfen bei den Hauptaufgaben des WSC’s. Dies beinhaltet Teile der oben bereits erwähnten administrativen Tätigkeiten und die Mithilfe bei Experimenten. Der Inhalt und das Design des eigenen Experimentes wird mit den Leitern Dr. Kurt Kotrschal, Dr. Friederike Range und Dr. Zsofia Viranyi besprochen. Abgesehen von den wissenschaftlichen Studien sind alle bei der Versorgung der Wölfe involviert, sowie bei regelmäßigen Kontrollen der Tiere und der Anlage. Die Öffentlichkeitsarbeit ist ebenfalls ein Teil des Aufenthaltes. Die Mithilfe bei der Verpflegung der Wölfe und bei Experimenten kann jedoch jederzeit durch die Leiter zurückgenommen werden, vor allem wenn es um die Sicherheit aller Beteiligten geht.
Freiwilliges Praktikum:
Freiwillige Praktikanten, welche an keinem eigenen wissenschaftlichen Thema arbeiten, helfen mit bei der Verpflegung der Tiere, beim Sauberhalten der Anlage, Vorbereiten der Experimente, bei der Öffentlichkeitsarbeit (Führungen, Shop), Beobachtungsaufnahmen und den administrativen Tätigkeiten wie abspeichern und benennen von Videos. Nach Absprache sind auch kleine wissenschaftliche Projekte möglich. Die Zahl der freiwilligen Praktikanten ist generell auf 2 begrenzt.
Leben im Wolfsforschungszentrum
Teilnehmer beider Programme haben die Möglichkeit auf unserer Anlage für einen Kostenbeitrag von 80 Euro/Monat zu leben.
Das Wolfforschungszentrum hat eine Wohnung zur Verfügung, welche sowohl von den Praktikanten als auch den Leitern und den Mitarbeitern des Forschungszentrums genutzt wird. Es besteht aus einer Küche, einem Bad, WC, ausgestattet mit einer Waschmaschine, einem Büroraum und Schlafzimmern. Kochgeschirr ist vorhanden. Die beiden Schlafräume sind ausgestattet mit jeweils vier Stockbetten, wobei Bettzeug oder Schlafsack selber zum Mitnehmen sind. Die Praktikanten kommen selbst für ihre Verpflegung auf und halten die Räume sauber.
Die Mitnahme von Haustieren wie Hunden ist nicht gestattet.
Weiters herrscht Rauchverbot in den Räumen des Hauses und auch in den Gehegen.
Das Wolfsforschungszentrum befindet sich im Wildpark Ernstbrunn, 40 km nördlich von Wien. Falls man nicht mit dem Auto anreist, wird eine Anreise bis zur Bushaltestelle am Hauptplatz Ernstbrunn erwartet, von wo man abgeholt werden kann. Ein Auto ist nicht Vorraussetzung, es wird jedoch empfohlen.
Aufgrund der Arbeit mit Wildtieren bieten wir eine Versicherung für 9,38 Euro pro Monat an. Wird diese nicht in Anspruch genommen, so wird um eine schriftliche Erklärung für die Ablehnung der Versicherung gebeten. Aufgrund der Arbeiten im Freien und mit den Tieren wird eine Tetanus Impfung sowie eine FSME Impfung empfohlen.