Hillary Jean-Joseph

Doktorandin
Kontakt jean.joseph.hillary@gmail.com
Universität Universität Wien
Projekt am WSC Wie Wölfe und Hunde die Welt verstehen: Veränderung der Denkweise währen der „Hundwerdung“
Dabei seit Oktober 2017
Lieblings- Wolfsbuch Afrika und Blauer Wolf, Daniel Pennac
Lieblingstier am WSC Etu
Lieblings- Wolfsfilm Les enfants loups, Ame et Yuki

Wenn mich als Kind jemand gefragt hat, was ich einmal werden will, lautete die Antwort immer:“ Ich werde Tierärztin!“ Während meinem letzten Jahr in der Unterstufe habe ich eine Woche lang ein Praktikum in einer Tierarztpraxis gemacht. Während dieser Woche wurde mir klar, dass die Arbeit mit kranken Tieren eigentlich nicht das ist, was ich wirklich will. Deswegen habe ich meinen Plan geändert und über ein neues Projekt nachgedacht: Verhaltensforschung bei Tieren.

Nach der High-School habe ich angefangen Zoologie und Ökologie zu studieren und habe mich während meinem Master auf Verhaltensforschung bei Tieren spezialisiert. Während dieser 5 Jahre hatte ich die Möglichkeit mit verschiedenen Tieren zu arbeiten: Kakerlaken, Pferde, Paviane und Hunde. Ich habe die Arbeit mit allen Tieren sehr genossen aber ich muss zugeben, dass es mir mit den Hunden am meisten Spaß gemacht hat.

Hunde werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Bevor ich hierher gekommen bin, habe ich 6 Monate in England mit Hunden gearbeitet. Ich habe die Zusammenarbeit sehr genossen und werde sie immer als wunderschöne Erinnerung und wichtigen Schlüsselpunkt in meinem Leben, in Gedanken behalten. Ich muss zugeben, dass ich seit Beginn meines Studium weiß, dass ich diesem Weg bis zum PhD folgen werde, wusste aber noch nicht genau, welchem Forschungsthema ich mich widmen sollte. Die Zeit und die Erfahrungen in England haben mir dabei sehr geholfen. Also habe ich das gemacht, wovon mir die meisten Betreuer wahrscheinlich abraten würden. Ich wollte meine Forschung auf nur einen Bereich spezialisieren, Tierverhalten, und auch nur auf eine Art, Caniden. Daher erschien es mir wie ein Wunder, als die DK- Stelle ausgeschrieben wurde (Es kam mir vor wie ein Wunder, weil ich keinen Plan B hatte). Also bin ich meinem Glück gefolgt, habe mich beworben und, da ihr gerade mein Profil lest, habe ich die Stelle auch bekommen.

Ich fühle mich wirklich sehr geehrt und bin stolz darauf mich jetzt PhD-Studentin am WSC nennen zu dürfen. Es erscheint mir wie der Beginn eines Traums meine Zeit hier verbringen zu dürfen, umgeben von verspielten Hunden und wundervollen Wölfen.