Gwen Wirobski

PhD Studentin
Kontakt gwen.wirobski@gmail.com
Universität Veterinärmedizinische Universität Wien
Projekt am WSC Der Einfluss von Oxytocin auf soziale Bindungen mit menschlichen Partnern und Artgenossen in Wölfen und Hunden
Dabei seit März 2017
Lieblingstier am WSC Chitto, Tala, Amarok, Imara

Nachdem ich mein Studium der Veterinärmedizin 2015 abgeschlossen habe, bin ich für ein Jahr nach England gezogen, um dort ein Praktikum im Bereich der Verhaltensforschung zu machen. Dort habe ich in einem Zoo Verhaltensanzeichen von sozialem Stress bei Mantelpavianen und die Auswirkungen von Besucherprogrammen auf Rothschild-Giraffen studiert und gemerkt, dass ich eine Karriere im Bereich Verhaltens- und Kognitionsforschung anstreben möchte.

Das Wolf Science Center in Ernstbrunn hat daher bald meine Aufmerksamkeit geweckt. Obwohl ich seit 7 Jahren in Wien lebe, bin ich erst letzten Herbst zum ersten Mal hier gewesen. Da hat mich dann die Begeisterung der Tourguides überzeugt, dass das WSC ein großartiger Arbeitsplatz wäre und siehe da- im Winter wurde eine PhD-Stelle ausgeschrieben, woraufhin ich mich gleich beworben habe. Die Studie untersucht die Bedeutung des Hormons Oxytocin (auch bekannt als “Kuschelhormon”) für soziale Bindungen und Interaktionen zwischen Menschen, Hunden und Wölfen.

Zurzeit lerne ich gerade die Tiere zu identifizieren, beobachte ihr Sozialverhalten, helfe mit allem was so anfällt, und arbeite an meinem Versuchsaufbau. Drei Jahre werde ich hier sein und mit den Tieren arbeiten – ich bin mir sicher, dass das zwar jetzt wie lange Zeit klingt, aber wie im Flug vergehen wird. Umso mehr Grund, es zu genießen!