Artenschutz und Verhaltensbiologie verbinden

(10.10.2017, Hannah Pepe)

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Ich mache schon seit einen Monat einen Forschungspraktikum als Student am WSC und die Zeit geht so schnell vorbei, dass ich kann es fast nicht glauben kann. Ich liebe es, die Wölfe jeden Tag beobachten zu können und zu sehen, wie die Trainer mit ihnen arbeiten. Ungleich zu den meisten anderen Studenten hier die Biologie studieren, studiere ich in England Artenschutz, aber ich habe mich trotzdem entschieden hier am WSC mein Praktikum zu machen, auch wenn es nicht direkt mit Artenschutz zu tun hat. Ich finde Verhaltensbiologie ist ein wichtiger Teil des Artenschutzes, weil mann muss eine Spezies verstehen, um sie schützen zu können und die Menschen darüber aufzuklären. Leider sind Wölfe oft aufgrund ihrer negativen Darstellung missverstanden. In Medien werden sie als böse Mörder (z.B. in Märchen und Filmen) dargestellt , und viele haben deshalb Angst vor Wölfen. Ich denke, dass viele Leute fürchten, was sie nicht verstehen. Deshalb ist Forschung und Öffentlichkeitsarbeit so wichtig. Ich glaube, dass die Akzeptanz der Bevölkerung für Wölfe, welche in Europa wieder auftauchen, eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der europäischen Naturlandschaften spielen. Wölfe, wie alle Fleischfresser, sind an der Spitze der Nahrungskette und deshalb sehr wichtig für die Aufrechterhaltung des Ökosystems. Sie können durch ihre Anwesenheit sogar Landschaften verändern. Die Arbeit am WSC hilft, dass Verständnis der Wölfe zu erhöhen. Ich bin dankbar dabei mitzuhelfen und ein Teil davon zu sein.